10.12.19 // KlubLiteratur mit Max Czollek // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // 
Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir machen etwas ganz Verrücktes — wir laden zu Lyrik an einem Dienstag. Vielleicht damit dieses Jahr Weihnachten anders wird als sonst, als gedacht, als befürchtet. Zu Gast ist Max Czollek, der, unter Anderem, seinen neuen Gedichtband "Grenzwerte" (https://kurzelinks.de/9ga5) vorstellen wird. Musikalisch wird uns Roguish Grin durch den Abend führen und dabei Acht geben, dass wir uns nicht zwischen Diskursen, Orten und Sprache verlieren, sondern höchstens zwischen Bar und Kachelofen. // Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Seit 2009 Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann Initiator von Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen (2016) sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. 2018 wurde das Sachbuch „Desintegriert Euch!“ im Carl Hanser Verlag veröffentlicht, 2019 das "Praxishandbuch Social Justice und Diversity" bei Beltz Juventa. Die Gedichtbände „Druckkammern“ (2012) und „Jubeljahre“ (2015) sowie „Grenzwerte“ (2019) erscheinen im Verlagshaus Berlin. Roguish Grin “Whether I make them or not, there’s always sounds to be heard and all of them are excellent.” -John Cage 28.11.19 // KlubLiteratur mit Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in den wärmsten Dezember seit 1880 gehen, kommen Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar vorbei, um zu lesen, aber auch den von ihnen mitherausgegebenen Band "FLEXEN-Flâneusen* schreiben Städte" (https://kurzelinks.de/2ops) vorzustellen. Musikalisch begleiten wird uns das Trio "Toni got an idea of being a sunshine", die mit eigens komponierten Stücken für Posaune, Gitarre und Schlagzeug uns durch den Abend lenken werden. // Özlem Özgül Dündar studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und Anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dündar schreibt Lyrik, Prosa und szenische Texte, performt mit ihren künstlerischen Kollektiven GID, Kaltsignal und Kanak Attak Leipzig. Für ihr Theaterstück „Jardin d’Istanbul“ erhielt sie den Retzhofer Dramapreis. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Dündar ist auch als Herausgeberin und Übersetzerin tätig. Der Lyrikband „gedanken zerren“ ist 2018 im Elif Verlag erschienen. Lea Sauer, Studium Deutsches Literaturinstitut Leipzig. Promotion in französischer Literaturwissenschaft an der Universität Siegen/Université Hauts des France in Valenciennes. Short List des New Voices Awards der Internationalen PEN-Stiftung, Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses, sowie Teilnehmerin des 4+1 Festivals – Treffen junger Autorinnen am Schauspiel Leipzig. Veröffentlichungen u.a.: SuKultur, Block Magazin, BBC Radio, Zeit Online, HONICH. Zuletzt erschien der Band Flexen – Flâneusen schreiben Städte, den sie im Verbrecher Verlag 2019 mitherausgegeben hat. Zurzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. "Toni got an idea of being a sunshine" formierte sich und komponierte exklusiv für diese Veranstaltung. Das Trio spielt schon seit längerem in verschiedenen anderen Besetzungen gemeinsam, jedoch noch nie so wie für diesen Abend. 03.10.19 // KlubLiteratur mit Julia Wolf // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Es ist soweit: der Klub der Kulturarbeiterinnen öffnet wieder seine Türen. Anders ist er geworden, ein wenig geräumiger, aber nicht minder schön. Die Kachelöfen sind auch entrußt und angefeuert und der Kühlschrank aufgefüllt. Nichts steht also einem Neuanfang nach dem Sommer im Wege, nichts außer den Treppen ins Obergeschoss. Dorthin haben wir Julia Wolf eingeladen, die für uns aus ihrem Romanprojekt "Alte Mädchen", sowie einem geplanten Erzählband lesen wird. "Alte Mädchen" beschließt die Amerika-Trilogie aus den Romanen "Alles ist jetzt" (FVA, 2015, kurzelinks.de/cx15), sowie "Walter Nowak bleibt liegen" (FVA, 2017, kurzelinks.de/m06m). // Julia Wolf ist Übersetzerin und Autorin, sie hat für Theater und Film geschrieben und ihre eigenen Hörspiele fürs Radio inszeniert. 2015 erschien bei der Frankfurter Verlagsanstalt ihr Debütroman „Alles ist jetzt“. Ein Auszug aus ihrem zweiten Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ wurde 2016 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Der Roman erschien 2017 ebenfalls bei der FVA und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Derzeit arbeitet Julia Wolf an einem Band mit Erzählungen und an ihrem dritten Roman „Alte Mädchen“. Für das Manuskript zu „Alte Mädchen" erhielt sie 2018 den Robert-Gernhardt-Preis. Julia Wolf lebt in Leipzig. Katharina Gerhardt aka. Kacktuss begann vor 2 Jahren mit Kassetten aufzulegen. Durch Hinzunahme mehrerer Walkmens und verschiedener Effektpedale entwickelte sich daraus das Projekt Kacktuss. Konzept dabei ist, keine von ihr erzeugte Musik zu verwenden, sondern diese so weit zu verändern und zu modulieren, dass dadurch neue Klangbilder entstehen. Kacktuss bewegt sich an der Grenze zwischen Auflegen und Live spielen. Außerdem führt sie ein kleines Kassettenlabel namens Tortellini Records. Hier veröffentlicht sie nicht nur Musik, sondern veranstaltet unter diesem Namen auch Konzerte in Leipzig. Ein ganz frisches Projekt von ihr nennt sich Harry di Terry (Genre: Powerambient, Electronica). 13.09.19 // KlubLiteratur mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir laden ein, uns mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann auf zeitgenössische Antworten auf ein alterndes Format einzulassen — das der Liebeslyrik. Im Gespräch verhandeln wir Herangehensweise, Motivationen und Probleme des Schreibens über Liebe und Sexualität und Jonas Wehner hat dazu Musik komponiert, die nicht nur Gehörtes rahmt, sondern vielleicht auch ein klein wenig verliebt macht. // Carla Hegerl
Geboren 1990, lebt in Leipzig. Sie schreibt Gedichte und übersetzt aus dem Spanischen, Schwedischen und Englischen. Letzte Publikationen in Bellatriste und metamorphosen. Viktor Dallmann
Geboren 1997 in Dresden, lebt in Leipzig. Er schreibt Gedichte und Prosa, arbeitet an Installationen im öffentlichen Raum. Seit 2016 Studium am Literaturinstitut, ab Oktober 2019 Public Arts an der Bauhaus Universität Weimar. Letzte Publikationen in Tippgemeinschaft 2019 und STILL 6. Jonas Wehner
Geboren 1986 in Fulda, ist Kopf der 2012 in Leipzig gegründeten Sci-Fidelia/Wave Band 'Warm Graves', deren Debutalbum 'Ships Will Come' (2014) internationales Renommee erlangte. Neben seiner Rolle als Songschreiber agiert Wehner auch als Klangkünstler und Filmkomponist. Derzeit befindet sich der Musiker in der Arbeit an seinem 2. Studioalbum. 27.06.19 // KlubLiteratur mit Romina Nikolic und Mitko Hoffmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir haben mal wieder etwas vorbereitet und laden euch, zum ersten Mal in diesem Jahr, zu einer weiteren Ausgabe HofLiteratur ins Zwischenhäusergrün. Mitko Hoffmann und Romina Nikolic gehen mit uns in Kindertage zurück, halten uns die Augen offen, ob in Magdeburger Platten oder dem Thüringer Wald, bebildern Treuhandversagen, Jugendsünden, Angst und Licht. Syncboy hält uns dabei im Zaum, begleitet, bebildert und verwischt — kurz, wir freuen uns! // Christian Mitko Hoffmann Aufgewachsen in Magdeburg und lebend in Leipzig Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig Verfasst Kurzprosa und arbeitet an seinem ersten Roman Romina Nikolic Geboren 1985 in Suhl, aufgewachsen in Schönbrunn/Thüringen. Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Jena. Promovendin und Lehrbeauftragte für Germanistische Literaturwissenschaft an der TU Braunschweig. 2009-2017 Projektarbeit an diversen Lesereihen, Werkstätten, literarischen Initiativen in Thüringen. 2010 erschien ihr Debüt "hemma" bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen. Lebt und schreibt hauptsächlich in Jena. syncboy aka bodo hansen created his own musical language, mixing up krautrock, psychedelic, (post)punk, electronica and drones using his laboratory of analogue synthesizers, sequencers, fx and field recordings (https://kurzelinks.de/78zm)

 28.03.19 // KlubLiteratur mit Sandra Burkhardt und Lara Hampe // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in die stillen Feiertage entlassen werden, laden wir euch zu einer feinen Gründonnerstagslesung ein und sorgen für ausreichend Musik, um anschließende Tanzverbote nachhaltig überleben zu können. Dieses Mal freuen wir uns sehr, dass Lara Hampe und Sandra Burkhardt ihre Gedichte, Miniaturen und Gedanken mit uns teilen werden. Beide setzen sich in ihrem Schaffen, unter Anderem, mit Raum und Struktur auf digitalen wie realen Plätzen auseinander, so Sandra Burkhardt bspw. in ihrem letzten Gedichtband "wer a sagt" (https://bit.ly/2H4Zgaf), welcher 2018 im gutlaut Verlag erschien. // Sandra Burkhardt, 1992 in Laupheim geboren, studiert derzeit Kunstgeschichte in Berlin. 2016 war sie Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft und Preisträgerin für Lyrik beim 24. Open Mike in Berlin. Im Herbst letzten Jahres erschien ihr Debüt "Wer a sagt" bei gutleut. Lara Hampe (*1994 in München) studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2017 Studium Medienkunst (Klasse Intermedia) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Lara Hampe war Finalistin beim Wettbewerb Open Mike 2014, Stipendiatin beim Klagenfurter Literaturkurs 2015, der lit.RUHR 2017 und erhielt 2018 zusammen mit Vera Sebert das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Stadt Stuttgart. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, unter anderem in „Wie wir leben wollen“, Suhrkamp 2016. Ihr erster Film "Sachstand" wurde bei mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem beim Kasseler Dokfest 2017 28.03.19 // KlubLiteratur mit Marie Gamillscheg // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Hier endlich unsere erste Ausgabe von KlubLiteratur im neuen Jahr. Wir freuen uns riesig, dass Marie Gamillscheg den Weg von Berlin nach Leipzig auf sich nehmen wird, um hier beispielsweise aus Ihrem Roman "Alles was glänzt" (https://bit.ly/2E0ISEh) zu lesen. Im Anschluss wird genügend Zeit bleiben über Berge, Dörfer, Stein und Buch zu sprechen, begleitet und gerahmt von einem feinen Trio, welchem hier in Kürze auch namentlich Tribut gezahlt werden darf. Kommt und entspannt euch vom Trubel der dann zurückliegenden Buchmesse, trinkt fleißig frisches Mier (Mate+Bier=☀︎) — wir freuen uns auf euch! // Marie Gamillscheg, 1992 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Mehrere Preise und Stipendien u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Arbeitsstipendium des Berliner Senats und Aufenthaltsstipendien in Lviv (Ukraine) und Paliano (Italien). 2018 Rotahorn-Literaturpreis. Ihr Debütroman „Alles was glänzt“ (2018, Luchterhand Literaturverlag) stand u.a. auf der Shortlist für den Aspekte-und den Rauriser Literaturpreis und wurde mit dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2018 ausgezeichnet. 
29.11.18 // KlubLiteratur mit Ronya Othmann und Luna Ali // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Gönnt euch doch noch eine letzte Auszeit, zwischen Totensonntag und 1. Advent, und lasst euch von eurem dezenten Meinungsmedium in Leipzig Ost zu einem letzten literarischen Aufbegehren unsererseits für dieses Jahr einladen, bevor euch der Feiertagsstress endgültig betäubt. Wir haben jedenfalls etwas vorbereitet und daher die Kachelofen nochmal entrußt, Glühwein vorgelagert, Briketts besorgt und durchgelüftet und freuen uns außerordentlich auf die beiden Autorinnen Ronya Othmann und Luna Ali. Dieser Abend bietet u.A. Raum, sich literarisch wie im Gespräch auf die Spielarten von Nationen, Kindheitsbildern, Kampf, Angst und Fremde einzulassen und dabei, mal mehr, mal weniger, auf Kurdistan zu blicken — als Herkunft, Ziel, Sorgenfläche und Utopie. Musikalisch rahmt Anna Kolba am Cello, was der Sprache übersteht. 
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 Ronya Othmann, geboren 1993 in München, studiert seit 2014 Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essay und Journalistisches. In verschiedenen Performance-Kollektiven trat sie auf u.a. beim Fuchsbau-Festival 2017 und bei der re:publica 2018. Sie organisierte 2015 die kurdischen Filmtage in Leipzig, und war Mitherausgeberin der Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“, die im Poetenladen Verlag erschienen ist. Auszeichnungen u.a. Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas 2015, Leonhard und Ida- Wolf-Gedächtnisspreis der Stadt München 2013, den MDR-Literaturpreis 2015. Letztes Jahr gewann sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essay und den Open Mike für Lyrik. Veröffentlichungen u.a. in Bellatriste, Edit, Jahrbuch der Lyrik, Glitter, Taz am Wochenende, LITERATUR SPIEGEL, ZEIT ONLINE. Luna Ali,1993* in Syrien / B.A. Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis / Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig / Derzeit Master Ethnologie in Leipzig / Teilnehmerin am Theatertreffen der Jugend 2009 und 2012 / Teilnehmerin am Treffen junger Autoren der Berliner Festspiele 2012 / Seit 2012 Kuratorin des Kulturprogramms des Fuchsbau Festivals / Jüngste Teilnehmerin des Dramalabors In.Zukunft II 2014 unter Leitung von Maxi Obexer / Zusammenarbeit mit dem Regie-und Peformance-Kollektiv andcompany & co. in Düsseldorf / Festivalhopping 2017: Performance Arts Festival, Leipziger Hörspielsommer, Auftakt Festival für szenische Texte, Giennale, Theaterfestival Freisprung Rostock, Internationales Literaturfestival Berlin / Sonstiges: Google. Anna Kolba — A graduate of the Music Academy in Łódź in cello class and history at the University of Warsaw. Currently, she is writing a PhD at the University of Leipzig. Although the topic of dissertation is not related to music, she is still developing musically, among others as a member of the chamber orchester La Boheme de Varsovie. 25.10.18 // KlubLiteratur mit Antoinette Blume und Martin Piekar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Herbstzeit ist Lesezeit und wir sind daher fristgerecht aus dem Sommerschlaf erwacht. Daher seid eingeladen, am 25.10. unseren Klubräumen (nur ein Stockwerk über dem Hinterhof) einen Besuch abzustatten und euch dort in gewohnter Manier verwöhnen zu lassen. Diesen Monat haben wir Antoinette Blume und Martin Piekar gewinnen können, uns mit Texten über, mit und kreuz der Sexualität auf den November vorzubereiten. Beide können außerdem erzählen: von Physis, Kneipen, Porno und Tokio beispielsweise. 
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 Antoinette Blume, 1991 in Worms geboren; über Greifswald, Lancaster und Tokio nach Leipzig gekommen - zum schreiben, lesen und studieren, Geld verdienen und sofort wieder ausgeben. Studium der Kommunikationswissenschaft und Anglistik/Amerikanistik, irgendwann jetzt dann bald mal Master of Arts. Keine Preise, kaum Veröffentlichungen, aber trotzdem (so was von) da. Träumt von einem Buch mit ihren Essays mit einem Vorwort von Benjamin von Stuckrad-Barre. Martin Piekar, ’90 geboren, Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2014 wurde er World Lyrikwrestling Champion. 2016 hr2-Literaturpreisträger, zudem der Atta-Troll-Superpreis für radikale Ideologiekritik. 2017 ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Lyrik beim Nordhessischen Autorenpreis. 2018 erhielt er den Jurypreis des Irseer Pegasus‘, sowie der Alfred-Gruber-Preis in Meran. Sein erster Gedichtband „Bastard Echo“ erschien im Frühjahr 2014 beim Verlagshaus Berlin, dieser ist bereits in zweiter Auflage. 2016 erschien gemeinsam mit Jan Kuhlbrodt das e-book „Überschreibungen“ im Verlagshaus Berlin. 2018 erscheint sein zweiter Gedichtband „AmokperVers“. 05.07.18 // HofLiteratur mit Moritz Gause und Sascha Kokot // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Als wäre der Hinterhof nicht genug, laden wir euch ein, gemeinsam mit den Lyrikern Moritz Gause und Sascha Kokot, auf Reise zu gehen — nicht nur durch ihre Texte, sondern auch im Gespräch. Beide waren auf der weiten Welt unterwegs, wie auch in nahen Provinzen, können von hier und dort erzählen, uns mitnehmen, abhängen, begreifen lassen. Aliya Thon begleitet uns Reisende musikalisch durch den Abend. Wir freuen uns auf euch! 
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 Moritz Gause wurde 1986 in Berlin geboren und wuchs dort in Brandenburg und in Thüringen auf. Er studierte in Jena Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. In den Jahren 2009 bis 2015 verantwortete er Literaturprojekte, Lesereihen, literarische Werkstätten, Ausstellungen und Interventionen in Thüringen. Nach zwei Jahren in Bishkek, Kyrgyzstan, lebt Gause heute in Berlin. 2018 erschien im Verlag edition AZUR sein Gedichtband »Meditationen hinterm Supermarkt«. Sascha Kokot, 1982 in der Altmark geboren und aufgewachsen, lebt als freier Autor und Fotograf in Leipzig. Nach einer Lehre als Informatiker in Hamburg und einem längeren Aufenthalt in Australien studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise, veröffentlichte in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Im Frühjahr 2013 erschien sein Debütband »Rodung« im Verlag edition AZUR, wo im Frühjahr 2017 auch sein zweiter Lyrikband »Ferner« herausgekommen ist. Im Anschluss an die Lesung laden wir euch ein, im Gespräch zu bleiben, an der Bar zu sitzen und den Sommernachthimmel zu genießen.
 07.06.18 // HofLiteratur mit Ansgar Riedißer und Elisa Weinkötz// Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr Warme Abende und Literatur könnten sich bestens verstehen, wenn man die Texte nicht immer wieder in stickige Räume verfrachten würde. Deshalb laden wir euch ein, im Innenhof der Herrmann-Liebmann-Straße 88, bei kühlen Getränken Lyrik und Musik zu genießen, an der frischen Luft und maximaler Freiheit. Für die ersten Ausgabe von HofLiteratur haben wir die beiden jungen Lyrikerinnen Elisa Weinkötz und Ansgar Riedißer für eine Lesung gewinnen können und hoffen, nicht nur ihren Texten zu lauschen, sondern auch ins Gespräch zu kommen. Übers Schreiben, die Bilder darin und was Pathos so alles (v)erbricht. Musikalisch begleitet wird der Abend von der großartigen Aliya Thon. //
 Elisa Weinkötz wurde 1994 in Mannheim geboren. Von 2014 bis 2017 studierte sie Germanistik und Internationalen Literaturen in Tübingen. Nach einen Zeit in Leipzig lebt sie nun in Berlin. Im Mai 2017 gewann sie den Lyrikpreis beim Literaturfestival zwischen/miete Stuttgart und veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, wie "BELLA triste", "poet" und dem "Jahrbuch der Lyrik 2018". Ansgar Riedißer, Jahrgang 1998, war unter anderem Preisträger beim „Treffen Junger Autoren“ der Berliner Festspiele, „lyrix“, „Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur“ Baden-Württemberg und dem „Jugend-Lyrik Preis der Stadt Stuttgart“. Seine Texte wurden mehrfach in Anthologien wie im „Jahrbuch der Lyrik“ 2017 und 2018 veröffentlicht und in Übersetzung im finnischen Lyrikmagazin „Tuli&Savu“. Im Anschluss an die Lesung, Gespräch und Musik, laden wir euch ein, an der Bar zu verweilen, bis die Wolken…na, ihr wisst schon.
10.12.19 // KlubLiteratur mit Max Czollek // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // 
Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir machen etwas ganz Verrücktes — wir laden zu Lyrik an einem Dienstag. Vielleicht damit dieses Jahr Weihnachten anders wird als sonst, als gedacht, als befürchtet. Zu Gast ist Max Czollek, der, unter Anderem, seinen neuen Gedichtband "Grenzwerte" (https://kurzelinks.de/9ga5) vorstellen wird. Musikalisch wird uns Roguish Grin durch den Abend führen und dabei Acht geben, dass wir uns nicht zwischen Diskursen, Orten und Sprache verlieren, sondern höchstens zwischen Bar und Kachelofen. // Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Seit 2009 Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann Initiator von Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen (2016) sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. 2018 wurde das Sachbuch „Desintegriert Euch!“ im Carl Hanser Verlag veröffentlicht, 2019 das "Praxishandbuch Social Justice und Diversity" bei Beltz Juventa. Die Gedichtbände „Druckkammern“ (2012) und „Jubeljahre“ (2015) sowie „Grenzwerte“ (2019) erscheinen im Verlagshaus Berlin. Roguish Grin “Whether I make them or not, there’s always sounds to be heard and all of them are excellent.” -John Cage 28.11.19 // KlubLiteratur mit Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in den wärmsten Dezember seit 1880 gehen, kommen Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar vorbei, um zu lesen, aber auch den von ihnen mitherausgegebenen Band "FLEXEN-Flâneusen* schreiben Städte" (https://kurzelinks.de/2ops) vorzustellen. Musikalisch begleiten wird uns das Trio "Toni got an idea of being a sunshine", die mit eigens komponierten Stücken für Posaune, Gitarre und Schlagzeug uns durch den Abend lenken werden. // Özlem Özgül Dündar studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und Anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dündar schreibt Lyrik, Prosa und szenische Texte, performt mit ihren künstlerischen Kollektiven GID, Kaltsignal und Kanak Attak Leipzig. Für ihr Theaterstück „Jardin d’Istanbul“ erhielt sie den Retzhofer Dramapreis. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Dündar ist auch als Herausgeberin und Übersetzerin tätig. Der Lyrikband „gedanken zerren“ ist 2018 im Elif Verlag erschienen. Lea Sauer, Studium Deutsches Literaturinstitut Leipzig. Promotion in französischer Literaturwissenschaft an der Universität Siegen/Université Hauts des France in Valenciennes. Short List des New Voices Awards der Internationalen PEN-Stiftung, Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses, sowie Teilnehmerin des 4+1 Festivals – Treffen junger Autorinnen am Schauspiel Leipzig. Veröffentlichungen u.a.: SuKultur, Block Magazin, BBC Radio, Zeit Online, HONICH. Zuletzt erschien der Band Flexen – Flâneusen schreiben Städte, den sie im Verbrecher Verlag 2019 mitherausgegeben hat. Zurzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. "Toni got an idea of being a sunshine" formierte sich und komponierte exklusiv für diese Veranstaltung. Das Trio spielt schon seit längerem in verschiedenen anderen Besetzungen gemeinsam, jedoch noch nie so wie für diesen Abend. 03.10.19 // KlubLiteratur mit Julia Wolf // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Es ist soweit: der Klub der Kulturarbeiterinnen öffnet wieder seine Türen. Anders ist er geworden, ein wenig geräumiger, aber nicht minder schön. Die Kachelöfen sind auch entrußt und angefeuert und der Kühlschrank aufgefüllt. Nichts steht also einem Neuanfang nach dem Sommer im Wege, nichts außer den Treppen ins Obergeschoss. Dorthin haben wir Julia Wolf eingeladen, die für uns aus ihrem Romanprojekt "Alte Mädchen", sowie einem geplanten Erzählband lesen wird. "Alte Mädchen" beschließt die Amerika-Trilogie aus den Romanen "Alles ist jetzt" (FVA, 2015, kurzelinks.de/cx15), sowie "Walter Nowak bleibt liegen" (FVA, 2017, kurzelinks.de/m06m). // Julia Wolf ist Übersetzerin und Autorin, sie hat für Theater und Film geschrieben und ihre eigenen Hörspiele fürs Radio inszeniert. 2015 erschien bei der Frankfurter Verlagsanstalt ihr Debütroman „Alles ist jetzt“. Ein Auszug aus ihrem zweiten Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ wurde 2016 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Der Roman erschien 2017 ebenfalls bei der FVA und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Derzeit arbeitet Julia Wolf an einem Band mit Erzählungen und an ihrem dritten Roman „Alte Mädchen“. Für das Manuskript zu „Alte Mädchen" erhielt sie 2018 den Robert-Gernhardt-Preis. Julia Wolf lebt in Leipzig. Katharina Gerhardt aka. Kacktuss begann vor 2 Jahren mit Kassetten aufzulegen. Durch Hinzunahme mehrerer Walkmens und verschiedener Effektpedale entwickelte sich daraus das Projekt Kacktuss. Konzept dabei ist, keine von ihr erzeugte Musik zu verwenden, sondern diese so weit zu verändern und zu modulieren, dass dadurch neue Klangbilder entstehen. Kacktuss bewegt sich an der Grenze zwischen Auflegen und Live spielen. Außerdem führt sie ein kleines Kassettenlabel namens Tortellini Records. Hier veröffentlicht sie nicht nur Musik, sondern veranstaltet unter diesem Namen auch Konzerte in Leipzig. Ein ganz frisches Projekt von ihr nennt sich Harry di Terry (Genre: Powerambient, Electronica). 13.09.19 // KlubLiteratur mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir laden ein, uns mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann auf zeitgenössische Antworten auf ein alterndes Format einzulassen — das der Liebeslyrik. Im Gespräch verhandeln wir Herangehensweise, Motivationen und Probleme des Schreibens über Liebe und Sexualität und Jonas Wehner hat dazu Musik komponiert, die nicht nur Gehörtes rahmt, sondern vielleicht auch ein klein wenig verliebt macht. // Carla Hegerl
Geboren 1990, lebt in Leipzig. Sie schreibt Gedichte und übersetzt aus dem Spanischen, Schwedischen und Englischen. Letzte Publikationen in Bellatriste und metamorphosen. Viktor Dallmann
Geboren 1997 in Dresden, lebt in Leipzig. Er schreibt Gedichte und Prosa, arbeitet an Installationen im öffentlichen Raum. Seit 2016 Studium am Literaturinstitut, ab Oktober 2019 Public Arts an der Bauhaus Universität Weimar. Letzte Publikationen in Tippgemeinschaft 2019 und STILL 6. Jonas Wehner
Geboren 1986 in Fulda, ist Kopf der 2012 in Leipzig gegründeten Sci-Fidelia/Wave Band 'Warm Graves', deren Debutalbum 'Ships Will Come' (2014) internationales Renommee erlangte. Neben seiner Rolle als Songschreiber agiert Wehner auch als Klangkünstler und Filmkomponist. Derzeit befindet sich der Musiker in der Arbeit an seinem 2. Studioalbum. 27.06.19 // KlubLiteratur mit Romina Nikolic und Mitko Hoffmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir haben mal wieder etwas vorbereitet und laden euch, zum ersten Mal in diesem Jahr, zu einer weiteren Ausgabe HofLiteratur ins Zwischenhäusergrün. Mitko Hoffmann und Romina Nikolic gehen mit uns in Kindertage zurück, halten uns die Augen offen, ob in Magdeburger Platten oder dem Thüringer Wald, bebildern Treuhandversagen, Jugendsünden, Angst und Licht. Syncboy hält uns dabei im Zaum, begleitet, bebildert und verwischt — kurz, wir freuen uns! // Christian Mitko Hoffmann Aufgewachsen in Magdeburg und lebend in Leipzig Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig Verfasst Kurzprosa und arbeitet an seinem ersten Roman Romina Nikolic Geboren 1985 in Suhl, aufgewachsen in Schönbrunn/Thüringen. Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Jena. Promovendin und Lehrbeauftragte für Germanistische Literaturwissenschaft an der TU Braunschweig. 2009-2017 Projektarbeit an diversen Lesereihen, Werkstätten, literarischen Initiativen in Thüringen. 2010 erschien ihr Debüt "hemma" bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen. Lebt und schreibt hauptsächlich in Jena. syncboy aka bodo hansen created his own musical language, mixing up krautrock, psychedelic, (post)punk, electronica and drones using his laboratory of analogue synthesizers, sequencers, fx and field recordings (https://kurzelinks.de/78zm)

 28.03.19 // KlubLiteratur mit Sandra Burkhardt und Lara Hampe // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in die stillen Feiertage entlassen werden, laden wir euch zu einer feinen Gründonnerstagslesung ein und sorgen für ausreichend Musik, um anschließende Tanzverbote nachhaltig überleben zu können. Dieses Mal freuen wir uns sehr, dass Lara Hampe und Sandra Burkhardt ihre Gedichte, Miniaturen und Gedanken mit uns teilen werden. Beide setzen sich in ihrem Schaffen, unter Anderem, mit Raum und Struktur auf digitalen wie realen Plätzen auseinander, so Sandra Burkhardt bspw. in ihrem letzten Gedichtband "wer a sagt" (https://bit.ly/2H4Zgaf), welcher 2018 im gutlaut Verlag erschien. // Sandra Burkhardt, 1992 in Laupheim geboren, studiert derzeit Kunstgeschichte in Berlin. 2016 war sie Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft und Preisträgerin für Lyrik beim 24. Open Mike in Berlin. Im Herbst letzten Jahres erschien ihr Debüt "Wer a sagt" bei gutleut. Lara Hampe (*1994 in München) studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2017 Studium Medienkunst (Klasse Intermedia) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Lara Hampe war Finalistin beim Wettbewerb Open Mike 2014, Stipendiatin beim Klagenfurter Literaturkurs 2015, der lit.RUHR 2017 und erhielt 2018 zusammen mit Vera Sebert das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Stadt Stuttgart. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, unter anderem in „Wie wir leben wollen“, Suhrkamp 2016. Ihr erster Film "Sachstand" wurde bei mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem beim Kasseler Dokfest 2017 28.03.19 // KlubLiteratur mit Marie Gamillscheg // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Hier endlich unsere erste Ausgabe von KlubLiteratur im neuen Jahr. Wir freuen uns riesig, dass Marie Gamillscheg den Weg von Berlin nach Leipzig auf sich nehmen wird, um hier beispielsweise aus Ihrem Roman "Alles was glänzt" (https://bit.ly/2E0ISEh) zu lesen. Im Anschluss wird genügend Zeit bleiben über Berge, Dörfer, Stein und Buch zu sprechen, begleitet und gerahmt von einem feinen Trio, welchem hier in Kürze auch namentlich Tribut gezahlt werden darf. Kommt und entspannt euch vom Trubel der dann zurückliegenden Buchmesse, trinkt fleißig frisches Mier (Mate+Bier=☀︎) — wir freuen uns auf euch! // Marie Gamillscheg, 1992 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Mehrere Preise und Stipendien u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Arbeitsstipendium des Berliner Senats und Aufenthaltsstipendien in Lviv (Ukraine) und Paliano (Italien). 2018 Rotahorn-Literaturpreis. Ihr Debütroman „Alles was glänzt“ (2018, Luchterhand Literaturverlag) stand u.a. auf der Shortlist für den Aspekte-und den Rauriser Literaturpreis und wurde mit dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2018 ausgezeichnet. 
29.11.18 // KlubLiteratur mit Ronya Othmann und Luna Ali // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Gönnt euch doch noch eine letzte Auszeit, zwischen Totensonntag und 1. Advent, und lasst euch von eurem dezenten Meinungsmedium in Leipzig Ost zu einem letzten literarischen Aufbegehren unsererseits für dieses Jahr einladen, bevor euch der Feiertagsstress endgültig betäubt. Wir haben jedenfalls etwas vorbereitet und daher die Kachelofen nochmal entrußt, Glühwein vorgelagert, Briketts besorgt und durchgelüftet und freuen uns außerordentlich auf die beiden Autorinnen Ronya Othmann und Luna Ali. Dieser Abend bietet u.A. Raum, sich literarisch wie im Gespräch auf die Spielarten von Nationen, Kindheitsbildern, Kampf, Angst und Fremde einzulassen und dabei, mal mehr, mal weniger, auf Kurdistan zu blicken — als Herkunft, Ziel, Sorgenfläche und Utopie. Musikalisch rahmt Anna Kolba am Cello, was der Sprache übersteht. 
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 Ronya Othmann, geboren 1993 in München, studiert seit 2014 Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essay und Journalistisches. In verschiedenen Performance-Kollektiven trat sie auf u.a. beim Fuchsbau-Festival 2017 und bei der re:publica 2018. Sie organisierte 2015 die kurdischen Filmtage in Leipzig, und war Mitherausgeberin der Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“, die im Poetenladen Verlag erschienen ist. Auszeichnungen u.a. Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas 2015, Leonhard und Ida- Wolf-Gedächtnisspreis der Stadt München 2013, den MDR-Literaturpreis 2015. Letztes Jahr gewann sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essay und den Open Mike für Lyrik. Veröffentlichungen u.a. in Bellatriste, Edit, Jahrbuch der Lyrik, Glitter, Taz am Wochenende, LITERATUR SPIEGEL, ZEIT ONLINE. Luna Ali,1993* in Syrien / B.A. Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis / Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig / Derzeit Master Ethnologie in Leipzig / Teilnehmerin am Theatertreffen der Jugend 2009 und 2012 / Teilnehmerin am Treffen junger Autoren der Berliner Festspiele 2012 / Seit 2012 Kuratorin des Kulturprogramms des Fuchsbau Festivals / Jüngste Teilnehmerin des Dramalabors In.Zukunft II 2014 unter Leitung von Maxi Obexer / Zusammenarbeit mit dem Regie-und Peformance-Kollektiv andcompany & co. in Düsseldorf / Festivalhopping 2017: Performance Arts Festival, Leipziger Hörspielsommer, Auftakt Festival für szenische Texte, Giennale, Theaterfestival Freisprung Rostock, Internationales Literaturfestival Berlin / Sonstiges: Google. Anna Kolba — A graduate of the Music Academy in Łódź in cello class and history at the University of Warsaw. Currently, she is writing a PhD at the University of Leipzig. Although the topic of dissertation is not related to music, she is still developing musically, among others as a member of the chamber orchester La Boheme de Varsovie. 25.10.18 // KlubLiteratur mit Antoinette Blume und Martin Piekar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Herbstzeit ist Lesezeit und wir sind daher fristgerecht aus dem Sommerschlaf erwacht. Daher seid eingeladen, am 25.10. unseren Klubräumen (nur ein Stockwerk über dem Hinterhof) einen Besuch abzustatten und euch dort in gewohnter Manier verwöhnen zu lassen. Diesen Monat haben wir Antoinette Blume und Martin Piekar gewinnen können, uns mit Texten über, mit und kreuz der Sexualität auf den November vorzubereiten. Beide können außerdem erzählen: von Physis, Kneipen, Porno und Tokio beispielsweise. 
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 Antoinette Blume, 1991 in Worms geboren; über Greifswald, Lancaster und Tokio nach Leipzig gekommen - zum schreiben, lesen und studieren, Geld verdienen und sofort wieder ausgeben. Studium der Kommunikationswissenschaft und Anglistik/Amerikanistik, irgendwann jetzt dann bald mal Master of Arts. Keine Preise, kaum Veröffentlichungen, aber trotzdem (so was von) da. Träumt von einem Buch mit ihren Essays mit einem Vorwort von Benjamin von Stuckrad-Barre. Martin Piekar, ’90 geboren, Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2014 wurde er World Lyrikwrestling Champion. 2016 hr2-Literaturpreisträger, zudem der Atta-Troll-Superpreis für radikale Ideologiekritik. 2017 ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Lyrik beim Nordhessischen Autorenpreis. 2018 erhielt er den Jurypreis des Irseer Pegasus‘, sowie der Alfred-Gruber-Preis in Meran. Sein erster Gedichtband „Bastard Echo“ erschien im Frühjahr 2014 beim Verlagshaus Berlin, dieser ist bereits in zweiter Auflage. 2016 erschien gemeinsam mit Jan Kuhlbrodt das e-book „Überschreibungen“ im Verlagshaus Berlin. 2018 erscheint sein zweiter Gedichtband „AmokperVers“. 05.07.18 // HofLiteratur mit Moritz Gause und Sascha Kokot // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Als wäre der Hinterhof nicht genug, laden wir euch ein, gemeinsam mit den Lyrikern Moritz Gause und Sascha Kokot, auf Reise zu gehen — nicht nur durch ihre Texte, sondern auch im Gespräch. Beide waren auf der weiten Welt unterwegs, wie auch in nahen Provinzen, können von hier und dort erzählen, uns mitnehmen, abhängen, begreifen lassen. Aliya Thon begleitet uns Reisende musikalisch durch den Abend. Wir freuen uns auf euch! 
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 Moritz Gause wurde 1986 in Berlin geboren und wuchs dort in Brandenburg und in Thüringen auf. Er studierte in Jena Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. In den Jahren 2009 bis 2015 verantwortete er Literaturprojekte, Lesereihen, literarische Werkstätten, Ausstellungen und Interventionen in Thüringen. Nach zwei Jahren in Bishkek, Kyrgyzstan, lebt Gause heute in Berlin. 2018 erschien im Verlag edition AZUR sein Gedichtband »Meditationen hinterm Supermarkt«. Sascha Kokot, 1982 in der Altmark geboren und aufgewachsen, lebt als freier Autor und Fotograf in Leipzig. Nach einer Lehre als Informatiker in Hamburg und einem längeren Aufenthalt in Australien studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise, veröffentlichte in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Im Frühjahr 2013 erschien sein Debütband »Rodung« im Verlag edition AZUR, wo im Frühjahr 2017 auch sein zweiter Lyrikband »Ferner« herausgekommen ist. Im Anschluss an die Lesung laden wir euch ein, im Gespräch zu bleiben, an der Bar zu sitzen und den Sommernachthimmel zu genießen.
 07.06.18 // HofLiteratur mit Ansgar Riedißer und Elisa Weinkötz// Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr Warme Abende und Literatur könnten sich bestens verstehen, wenn man die Texte nicht immer wieder in stickige Räume verfrachten würde. Deshalb laden wir euch ein, im Innenhof der Herrmann-Liebmann-Straße 88, bei kühlen Getränken Lyrik und Musik zu genießen, an der frischen Luft und maximaler Freiheit. Für die ersten Ausgabe von HofLiteratur haben wir die beiden jungen Lyrikerinnen Elisa Weinkötz und Ansgar Riedißer für eine Lesung gewinnen können und hoffen, nicht nur ihren Texten zu lauschen, sondern auch ins Gespräch zu kommen. Übers Schreiben, die Bilder darin und was Pathos so alles (v)erbricht. Musikalisch begleitet wird der Abend von der großartigen Aliya Thon. //
 Elisa Weinkötz wurde 1994 in Mannheim geboren. Von 2014 bis 2017 studierte sie Germanistik und Internationalen Literaturen in Tübingen. Nach einen Zeit in Leipzig lebt sie nun in Berlin. Im Mai 2017 gewann sie den Lyrikpreis beim Literaturfestival zwischen/miete Stuttgart und veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, wie "BELLA triste", "poet" und dem "Jahrbuch der Lyrik 2018". Ansgar Riedißer, Jahrgang 1998, war unter anderem Preisträger beim „Treffen Junger Autoren“ der Berliner Festspiele, „lyrix“, „Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur“ Baden-Württemberg und dem „Jugend-Lyrik Preis der Stadt Stuttgart“. Seine Texte wurden mehrfach in Anthologien wie im „Jahrbuch der Lyrik“ 2017 und 2018 veröffentlicht und in Übersetzung im finnischen Lyrikmagazin „Tuli&Savu“. Im Anschluss an die Lesung, Gespräch und Musik, laden wir euch ein, an der Bar zu verweilen, bis die Wolken…na, ihr wisst schon.
Warte für Kultur und Debatte e.V.
10.12.19 // KlubLiteratur mit Max Czollek // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // 
Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir machen etwas ganz Verrücktes — wir laden zu Lyrik an einem Dienstag. Vielleicht damit dieses Jahr Weihnachten anders wird als sonst, als gedacht, als befürchtet. Zu Gast ist Max Czollek, der, unter Anderem, seinen neuen Gedichtband "Grenzwerte" (https://kurzelinks.de/9ga5) vorstellen wird. Musikalisch wird uns Roguish Grin durch den Abend führen und dabei Acht geben, dass wir uns nicht zwischen Diskursen, Orten und Sprache verlieren, sondern höchstens zwischen Bar und Kachelofen. // Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Seit 2009 Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann Initiator von Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen (2016) sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage (2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. 2018 wurde das Sachbuch „Desintegriert Euch!“ im Carl Hanser Verlag veröffentlicht, 2019 das "Praxishandbuch Social Justice und Diversity" bei Beltz Juventa. Die Gedichtbände „Druckkammern“ (2012) und „Jubeljahre“ (2015) sowie „Grenzwerte“ (2019) erscheinen im Verlagshaus Berlin. Roguish Grin “Whether I make them or not, there’s always sounds to be heard and all of them are excellent.” -John Cage 28.11.19 // KlubLiteratur mit Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in den wärmsten Dezember seit 1880 gehen, kommen Lea Sauer und Özlem Özgül Dündar vorbei, um zu lesen, aber auch den von ihnen mitherausgegebenen Band "FLEXEN-Flâneusen* schreiben Städte" (https://kurzelinks.de/2ops) vorzustellen. Musikalisch begleiten wird uns das Trio "Toni got an idea of being a sunshine", die mit eigens komponierten Stücken für Posaune, Gitarre und Schlagzeug uns durch den Abend lenken werden. // Özlem Özgül Dündar studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und Anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dündar schreibt Lyrik, Prosa und szenische Texte, performt mit ihren künstlerischen Kollektiven GID, Kaltsignal und Kanak Attak Leipzig. Für ihr Theaterstück „Jardin d’Istanbul“ erhielt sie den Retzhofer Dramapreis. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Dündar ist auch als Herausgeberin und Übersetzerin tätig. Der Lyrikband „gedanken zerren“ ist 2018 im Elif Verlag erschienen. Lea Sauer, Studium Deutsches Literaturinstitut Leipzig. Promotion in französischer Literaturwissenschaft an der Universität Siegen/Université Hauts des France in Valenciennes. Short List des New Voices Awards der Internationalen PEN-Stiftung, Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses, sowie Teilnehmerin des 4+1 Festivals – Treffen junger Autorinnen am Schauspiel Leipzig. Veröffentlichungen u.a.: SuKultur, Block Magazin, BBC Radio, Zeit Online, HONICH. Zuletzt erschien der Band Flexen – Flâneusen schreiben Städte, den sie im Verbrecher Verlag 2019 mitherausgegeben hat. Zurzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. "Toni got an idea of being a sunshine" formierte sich und komponierte exklusiv für diese Veranstaltung. Das Trio spielt schon seit längerem in verschiedenen anderen Besetzungen gemeinsam, jedoch noch nie so wie für diesen Abend. 03.10.19 // KlubLiteratur mit Julia Wolf // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Es ist soweit: der Klub der Kulturarbeiterinnen öffnet wieder seine Türen. Anders ist er geworden, ein wenig geräumiger, aber nicht minder schön. Die Kachelöfen sind auch entrußt und angefeuert und der Kühlschrank aufgefüllt. Nichts steht also einem Neuanfang nach dem Sommer im Wege, nichts außer den Treppen ins Obergeschoss. Dorthin haben wir Julia Wolf eingeladen, die für uns aus ihrem Romanprojekt "Alte Mädchen", sowie einem geplanten Erzählband lesen wird. "Alte Mädchen" beschließt die Amerika-Trilogie aus den Romanen "Alles ist jetzt" (FVA, 2015, kurzelinks.de/cx15), sowie "Walter Nowak bleibt liegen" (FVA, 2017, kurzelinks.de/m06m). // Julia Wolf ist Übersetzerin und Autorin, sie hat für Theater und Film geschrieben und ihre eigenen Hörspiele fürs Radio inszeniert. 2015 erschien bei der Frankfurter Verlagsanstalt ihr Debütroman „Alles ist jetzt“. Ein Auszug aus ihrem zweiten Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ wurde 2016 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Der Roman erschien 2017 ebenfalls bei der FVA und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Derzeit arbeitet Julia Wolf an einem Band mit Erzählungen und an ihrem dritten Roman „Alte Mädchen“. Für das Manuskript zu „Alte Mädchen" erhielt sie 2018 den Robert-Gernhardt-Preis. Julia Wolf lebt in Leipzig. Katharina Gerhardt aka. Kacktuss begann vor 2 Jahren mit Kassetten aufzulegen. Durch Hinzunahme mehrerer Walkmens und verschiedener Effektpedale entwickelte sich daraus das Projekt Kacktuss. Konzept dabei ist, keine von ihr erzeugte Musik zu verwenden, sondern diese so weit zu verändern und zu modulieren, dass dadurch neue Klangbilder entstehen. Kacktuss bewegt sich an der Grenze zwischen Auflegen und Live spielen. Außerdem führt sie ein kleines Kassettenlabel namens Tortellini Records. Hier veröffentlicht sie nicht nur Musik, sondern veranstaltet unter diesem Namen auch Konzerte in Leipzig. Ein ganz frisches Projekt von ihr nennt sich Harry di Terry (Genre: Powerambient, Electronica). 13.09.19 // KlubLiteratur mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir laden ein, uns mit Carla Hegerl und Viktor Dallmann auf zeitgenössische Antworten auf ein alterndes Format einzulassen — das der Liebeslyrik. Im Gespräch verhandeln wir Herangehensweise, Motivationen und Probleme des Schreibens über Liebe und Sexualität und Jonas Wehner hat dazu Musik komponiert, die nicht nur Gehörtes rahmt, sondern vielleicht auch ein klein wenig verliebt macht. // Carla Hegerl
Geboren 1990, lebt in Leipzig. Sie schreibt Gedichte und übersetzt aus dem Spanischen, Schwedischen und Englischen. Letzte Publikationen in Bellatriste und metamorphosen. Viktor Dallmann
Geboren 1997 in Dresden, lebt in Leipzig. Er schreibt Gedichte und Prosa, arbeitet an Installationen im öffentlichen Raum. Seit 2016 Studium am Literaturinstitut, ab Oktober 2019 Public Arts an der Bauhaus Universität Weimar. Letzte Publikationen in Tippgemeinschaft 2019 und STILL 6. Jonas Wehner
Geboren 1986 in Fulda, ist Kopf der 2012 in Leipzig gegründeten Sci-Fidelia/Wave Band 'Warm Graves', deren Debutalbum 'Ships Will Come' (2014) internationales Renommee erlangte. Neben seiner Rolle als Songschreiber agiert Wehner auch als Klangkünstler und Filmkomponist. Derzeit befindet sich der Musiker in der Arbeit an seinem 2. Studioalbum. 27.06.19 // KlubLiteratur mit Romina Nikolic und Mitko Hoffmann // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Wir haben mal wieder etwas vorbereitet und laden euch, zum ersten Mal in diesem Jahr, zu einer weiteren Ausgabe HofLiteratur ins Zwischenhäusergrün. Mitko Hoffmann und Romina Nikolic gehen mit uns in Kindertage zurück, halten uns die Augen offen, ob in Magdeburger Platten oder dem Thüringer Wald, bebildern Treuhandversagen, Jugendsünden, Angst und Licht. Syncboy hält uns dabei im Zaum, begleitet, bebildert und verwischt — kurz, wir freuen uns! // Christian Mitko Hoffmann Aufgewachsen in Magdeburg und lebend in Leipzig Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig Verfasst Kurzprosa und arbeitet an seinem ersten Roman Romina Nikolic Geboren 1985 in Suhl, aufgewachsen in Schönbrunn/Thüringen. Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Jena. Promovendin und Lehrbeauftragte für Germanistische Literaturwissenschaft an der TU Braunschweig. 2009-2017 Projektarbeit an diversen Lesereihen, Werkstätten, literarischen Initiativen in Thüringen. 2010 erschien ihr Debüt "hemma" bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen. Lebt und schreibt hauptsächlich in Jena. syncboy aka bodo hansen created his own musical language, mixing up krautrock, psychedelic, (post)punk, electronica and drones using his laboratory of analogue synthesizers, sequencers, fx and field recordings (https://kurzelinks.de/78zm)

 28.03.19 // KlubLiteratur mit Sandra Burkhardt und Lara Hampe // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bevor wir in die stillen Feiertage entlassen werden, laden wir euch zu einer feinen Gründonnerstagslesung ein und sorgen für ausreichend Musik, um anschließende Tanzverbote nachhaltig überleben zu können. Dieses Mal freuen wir uns sehr, dass Lara Hampe und Sandra Burkhardt ihre Gedichte, Miniaturen und Gedanken mit uns teilen werden. Beide setzen sich in ihrem Schaffen, unter Anderem, mit Raum und Struktur auf digitalen wie realen Plätzen auseinander, so Sandra Burkhardt bspw. in ihrem letzten Gedichtband "wer a sagt" (https://bit.ly/2H4Zgaf), welcher 2018 im gutlaut Verlag erschien. // Sandra Burkhardt, 1992 in Laupheim geboren, studiert derzeit Kunstgeschichte in Berlin. 2016 war sie Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft und Preisträgerin für Lyrik beim 24. Open Mike in Berlin. Im Herbst letzten Jahres erschien ihr Debüt "Wer a sagt" bei gutleut. Lara Hampe (*1994 in München) studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2017 Studium Medienkunst (Klasse Intermedia) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Lara Hampe war Finalistin beim Wettbewerb Open Mike 2014, Stipendiatin beim Klagenfurter Literaturkurs 2015, der lit.RUHR 2017 und erhielt 2018 zusammen mit Vera Sebert das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Stadt Stuttgart. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, unter anderem in „Wie wir leben wollen“, Suhrkamp 2016. Ihr erster Film "Sachstand" wurde bei mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem beim Kasseler Dokfest 2017 28.03.19 // KlubLiteratur mit Marie Gamillscheg // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Hier endlich unsere erste Ausgabe von KlubLiteratur im neuen Jahr. Wir freuen uns riesig, dass Marie Gamillscheg den Weg von Berlin nach Leipzig auf sich nehmen wird, um hier beispielsweise aus Ihrem Roman "Alles was glänzt" (https://bit.ly/2E0ISEh) zu lesen. Im Anschluss wird genügend Zeit bleiben über Berge, Dörfer, Stein und Buch zu sprechen, begleitet und gerahmt von einem feinen Trio, welchem hier in Kürze auch namentlich Tribut gezahlt werden darf. Kommt und entspannt euch vom Trubel der dann zurückliegenden Buchmesse, trinkt fleißig frisches Mier (Mate+Bier=☀︎) — wir freuen uns auf euch! // Marie Gamillscheg, 1992 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Mehrere Preise und Stipendien u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Arbeitsstipendium des Berliner Senats und Aufenthaltsstipendien in Lviv (Ukraine) und Paliano (Italien). 2018 Rotahorn-Literaturpreis. Ihr Debütroman „Alles was glänzt“ (2018, Luchterhand Literaturverlag) stand u.a. auf der Shortlist für den Aspekte-und den Rauriser Literaturpreis und wurde mit dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2018 ausgezeichnet. 
29.11.18 // KlubLiteratur mit Ronya Othmann und Luna Ali // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Gönnt euch doch noch eine letzte Auszeit, zwischen Totensonntag und 1. Advent, und lasst euch von eurem dezenten Meinungsmedium in Leipzig Ost zu einem letzten literarischen Aufbegehren unsererseits für dieses Jahr einladen, bevor euch der Feiertagsstress endgültig betäubt. Wir haben jedenfalls etwas vorbereitet und daher die Kachelofen nochmal entrußt, Glühwein vorgelagert, Briketts besorgt und durchgelüftet und freuen uns außerordentlich auf die beiden Autorinnen Ronya Othmann und Luna Ali. Dieser Abend bietet u.A. Raum, sich literarisch wie im Gespräch auf die Spielarten von Nationen, Kindheitsbildern, Kampf, Angst und Fremde einzulassen und dabei, mal mehr, mal weniger, auf Kurdistan zu blicken — als Herkunft, Ziel, Sorgenfläche und Utopie. Musikalisch rahmt Anna Kolba am Cello, was der Sprache übersteht. 
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 Ronya Othmann, geboren 1993 in München, studiert seit 2014 Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essay und Journalistisches. In verschiedenen Performance-Kollektiven trat sie auf u.a. beim Fuchsbau-Festival 2017 und bei der re:publica 2018. Sie organisierte 2015 die kurdischen Filmtage in Leipzig, und war Mitherausgeberin der Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“, die im Poetenladen Verlag erschienen ist. Auszeichnungen u.a. Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas 2015, Leonhard und Ida- Wolf-Gedächtnisspreis der Stadt München 2013, den MDR-Literaturpreis 2015. Letztes Jahr gewann sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essay und den Open Mike für Lyrik. Veröffentlichungen u.a. in Bellatriste, Edit, Jahrbuch der Lyrik, Glitter, Taz am Wochenende, LITERATUR SPIEGEL, ZEIT ONLINE. Luna Ali,1993* in Syrien / B.A. Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis / Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig / Derzeit Master Ethnologie in Leipzig / Teilnehmerin am Theatertreffen der Jugend 2009 und 2012 / Teilnehmerin am Treffen junger Autoren der Berliner Festspiele 2012 / Seit 2012 Kuratorin des Kulturprogramms des Fuchsbau Festivals / Jüngste Teilnehmerin des Dramalabors In.Zukunft II 2014 unter Leitung von Maxi Obexer / Zusammenarbeit mit dem Regie-und Peformance-Kollektiv andcompany & co. in Düsseldorf / Festivalhopping 2017: Performance Arts Festival, Leipziger Hörspielsommer, Auftakt Festival für szenische Texte, Giennale, Theaterfestival Freisprung Rostock, Internationales Literaturfestival Berlin / Sonstiges: Google. Anna Kolba — A graduate of the Music Academy in Łódź in cello class and history at the University of Warsaw. Currently, she is writing a PhD at the University of Leipzig. Although the topic of dissertation is not related to music, she is still developing musically, among others as a member of the chamber orchester La Boheme de Varsovie. 25.10.18 // KlubLiteratur mit Antoinette Blume und Martin Piekar // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Herbstzeit ist Lesezeit und wir sind daher fristgerecht aus dem Sommerschlaf erwacht. Daher seid eingeladen, am 25.10. unseren Klubräumen (nur ein Stockwerk über dem Hinterhof) einen Besuch abzustatten und euch dort in gewohnter Manier verwöhnen zu lassen. Diesen Monat haben wir Antoinette Blume und Martin Piekar gewinnen können, uns mit Texten über, mit und kreuz der Sexualität auf den November vorzubereiten. Beide können außerdem erzählen: von Physis, Kneipen, Porno und Tokio beispielsweise. 
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 Antoinette Blume, 1991 in Worms geboren; über Greifswald, Lancaster und Tokio nach Leipzig gekommen - zum schreiben, lesen und studieren, Geld verdienen und sofort wieder ausgeben. Studium der Kommunikationswissenschaft und Anglistik/Amerikanistik, irgendwann jetzt dann bald mal Master of Arts. Keine Preise, kaum Veröffentlichungen, aber trotzdem (so was von) da. Träumt von einem Buch mit ihren Essays mit einem Vorwort von Benjamin von Stuckrad-Barre. Martin Piekar, ’90 geboren, Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2014 wurde er World Lyrikwrestling Champion. 2016 hr2-Literaturpreisträger, zudem der Atta-Troll-Superpreis für radikale Ideologiekritik. 2017 ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Lyrik beim Nordhessischen Autorenpreis. 2018 erhielt er den Jurypreis des Irseer Pegasus‘, sowie der Alfred-Gruber-Preis in Meran. Sein erster Gedichtband „Bastard Echo“ erschien im Frühjahr 2014 beim Verlagshaus Berlin, dieser ist bereits in zweiter Auflage. 2016 erschien gemeinsam mit Jan Kuhlbrodt das e-book „Überschreibungen“ im Verlagshaus Berlin. 2018 erscheint sein zweiter Gedichtband „AmokperVers“. 05.07.18 // HofLiteratur mit Moritz Gause und Sascha Kokot // Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Als wäre der Hinterhof nicht genug, laden wir euch ein, gemeinsam mit den Lyrikern Moritz Gause und Sascha Kokot, auf Reise zu gehen — nicht nur durch ihre Texte, sondern auch im Gespräch. Beide waren auf der weiten Welt unterwegs, wie auch in nahen Provinzen, können von hier und dort erzählen, uns mitnehmen, abhängen, begreifen lassen. Aliya Thon begleitet uns Reisende musikalisch durch den Abend. Wir freuen uns auf euch! 
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 Moritz Gause wurde 1986 in Berlin geboren und wuchs dort in Brandenburg und in Thüringen auf. Er studierte in Jena Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. In den Jahren 2009 bis 2015 verantwortete er Literaturprojekte, Lesereihen, literarische Werkstätten, Ausstellungen und Interventionen in Thüringen. Nach zwei Jahren in Bishkek, Kyrgyzstan, lebt Gause heute in Berlin. 2018 erschien im Verlag edition AZUR sein Gedichtband »Meditationen hinterm Supermarkt«. Sascha Kokot, 1982 in der Altmark geboren und aufgewachsen, lebt als freier Autor und Fotograf in Leipzig. Nach einer Lehre als Informatiker in Hamburg und einem längeren Aufenthalt in Australien studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise, veröffentlichte in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Im Frühjahr 2013 erschien sein Debütband »Rodung« im Verlag edition AZUR, wo im Frühjahr 2017 auch sein zweiter Lyrikband »Ferner« herausgekommen ist. Im Anschluss an die Lesung laden wir euch ein, im Gespräch zu bleiben, an der Bar zu sitzen und den Sommernachthimmel zu genießen.
 07.06.18 // HofLiteratur mit Ansgar Riedißer und Elisa Weinkötz// Klub der Kulturarbeiter, Herrmann-Liebmann-Str. 88 // Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr Warme Abende und Literatur könnten sich bestens verstehen, wenn man die Texte nicht immer wieder in stickige Räume verfrachten würde. Deshalb laden wir euch ein, im Innenhof der Herrmann-Liebmann-Straße 88, bei kühlen Getränken Lyrik und Musik zu genießen, an der frischen Luft und maximaler Freiheit. Für die ersten Ausgabe von HofLiteratur haben wir die beiden jungen Lyrikerinnen Elisa Weinkötz und Ansgar Riedißer für eine Lesung gewinnen können und hoffen, nicht nur ihren Texten zu lauschen, sondern auch ins Gespräch zu kommen. Übers Schreiben, die Bilder darin und was Pathos so alles (v)erbricht. Musikalisch begleitet wird der Abend von der großartigen Aliya Thon. //
 Elisa Weinkötz wurde 1994 in Mannheim geboren. Von 2014 bis 2017 studierte sie Germanistik und Internationalen Literaturen in Tübingen. Nach einen Zeit in Leipzig lebt sie nun in Berlin. Im Mai 2017 gewann sie den Lyrikpreis beim Literaturfestival zwischen/miete Stuttgart und veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, wie "BELLA triste", "poet" und dem "Jahrbuch der Lyrik 2018". Ansgar Riedißer, Jahrgang 1998, war unter anderem Preisträger beim „Treffen Junger Autoren“ der Berliner Festspiele, „lyrix“, „Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur“ Baden-Württemberg und dem „Jugend-Lyrik Preis der Stadt Stuttgart“. Seine Texte wurden mehrfach in Anthologien wie im „Jahrbuch der Lyrik“ 2017 und 2018 veröffentlicht und in Übersetzung im finnischen Lyrikmagazin „Tuli&Savu“. Im Anschluss an die Lesung, Gespräch und Musik, laden wir euch ein, an der Bar zu verweilen, bis die Wolken…na, ihr wisst schon.